Über uns

Re.Becca

Re.Becca ist Künstlerin und Schirmherrin dieser Stiftung. Sie hat sich sehr für die Umsetzung der Stiftungsidee eingesetzt und ist selbst Trauma-Überlebende.

Von ihr stammt der Stiftungsname "Trauma-Nest und Seelenflug". Einen Eindruck ihrer vielfältigen Werke als Künstlerin vermitteln die Bilder auf dieser Webseite.

Als Autorin erscheint gerade ihr erstes Buch zu diesem Thema: „Das verlorene rote Baummädchen und der Vielebaum“.

 

Re.Becca sagt:

"Ich möchte gerne dazu beitragen, dass die vielen unterschiedlichen Folgestörungen von komplexer Traumatisierung in der Gesellschaft erkannt und anerkannt werden.

Oft ist die Alltagskompetenz von uns Betroffenen eingeschränkt oder weggebrochen. Aus Angst-, Scham- und Schuldgefühlen heraus leben viele von uns Trauma-Überlebenden völlig zurückgezogen, auch weil wir durch andere Menschen oft Ablehnung und Unverständnis erfahren. Fehleinschätzungen und daraus resultierende Empfehlungen oder Behandlungen, sowie Zweifel an der Existenz von (oft extremer) Gewalt sowohl im privaten als auch im fachlichen Kontext, können großen Schaden anrichten.

Eine achtsame und respektvolle Begegnung, gerade in Verbindung mit Verständnis des Gegenübers darin, was es bedeutet, wenn Teile des Ichs noch in alter Not gefangen sind, machen uns Kontakte und Alltagsgestaltung wesentlich einfacher und können uns das Gefühl geben, liebenswert und zugehörig zu sein. Auf diese Weise können wir Hilfe erfahren, Annahme und Selbstfürsorge lernen und Unterstützung in der anstrengenden Integrationsarbeit  finden. 

Ich wünsche allen verletzten Seelen Unterstützung und Hilfe, damit die Würde wieder hergestellt werden kann und sie den Mut fassen können, sich gegenüber anderen Menschen wieder zu öffnen und vor allen Dingen sich selbst akzeptieren und lieben zu lernen. 

Es ist mein Wunsch, dass möglichst viele Trauma-Überlebende durch die geförderten Projekte Nestwärme erfahren und den Mut finden zum Seelenflug."

Re.Becca

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Ursula Grohmann

Ich bin Ursula Grohmann, die Stiftungsgründerin und Körpertherapeutin.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie teile ich mit meinen Kolleginnen die Einschätzung, dass vielen traumatisierten Menschen keine angemessene Unterstützung zukommt angesichts ihrer Leiderfahrungen. Das noch immer fehlende gesellschaftliche Verständnis, was ein Trauma ist und zu welchen Folgestörungen es kommen kann, auch noch nach vielen Jahren, führt zu Retraumatisierungen und Fehldiagnosen. Für viele, besonders komplex traumatisierte Frauen gibt es keine bis unzureichende ambulante Therapieangebote.

 

Sie brauchen ein unterstützendes Netzwerk, um überleben zu können. Nicht wenige von ihnen sind Künstlerinnen oder in ähnlicher Weise herausragend begabt. Sie schöpfen daraus ihre Kraft und wünschen sich, einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten zu können. Und es gibt etliche mutmachende Erfahrungen, dass langfristige, ambulante Therapien Trauma-Überlebenden zu einem Leben in Würde und Selbstbestimmung verhelfen.

Auch all die Initiativen, Projekte und Vereine möchte ich unterstützen, in denen sich Menschen oft mit hohem Engagement für Trauma-Klienten einsetzen und wo die Umsetzung oder Weiterführung einer Idee vielleicht noch eine Finanzierung braucht.

Nicht zuletzt hoffe ich mit dieser Stiftung Menschen zu finden, die unsere Stiftung mit ihrer Spende und Zustiftung unterstützen, damit der Geldstrom für weitere Trauma-Projekte und Nest- Bedürftige nicht versiegt!

 

Ich freue mich über Anregungen, Fragen und Unterstützungen jeder Art!